Hans-Jürgen Lange: Im Zeichen der Schwarzen Sonne (2022)

(Erschien 2002 in dem Magazin "Wolfszeit")

Es ist äußerst mysteriös: Auf einmal war sie da, die "Schwarze Sonne" - und plötzlich zierte das Rad mit den zwölf gezackten Speichen immer mehr Publikationen, CD-Hüllen und anderes. Es gibt sie als Ziffernblatt einer Uhr, als Anstecker, Kettenanhänger, Ring, Krawattennadel und Manschettenknopf, aber auch als Flagge und "T-Hemd", darüber hinaus kann man sie als metallenen Tischständer, als geschnitzten Holzteller oder wenn man will, als gehäkelte Tischdecke haben.

Das Original für all diese Abbilder und Devotionalien findet sich im Nordturm der Wewelsburg bei Paderborn. Es ist die Intarsie im sogenannten "Obergruppenführersaal", die sich im Zentrum des dortigen Marmorbodens befindet. Das "Sinnbild" - die Farbe des verwendeten Steins ist übrigens nicht Schwarz sondern Dunkelgrün - überstand neben der "Krypta" einen Stock tiefer unbeschädigt Sprengung und Brand in den letzten Kriegstagen. Die Wewelsburg selbst sollte nach den Vorstellungen des Reichsführers-SS, Heinrich Himmler, das weltanschauliche Zentrum der Schutzstaffeln bilden. Das Zentrum des geplanten Ausbaus war jener Nordturm, der nach den Aussagen der damaligen Architekten als "Mittelpunkt der Welt"(1) bezeichnet wurde. Allein schon diese Tatsachen genügen, um einer Mythenbildung Vorschub zu leisten. Dazu kommt, dass sich bisher noch kaum jemand Gedanken darüber gemacht hat, wann sich der wörtliche Begriff mit dem symbolhaften Zeichen aus Himmlers Burg verband. Dabei sind diese Frage und ihre zeitliche Einordnung wesentlich, weil sie den Kern dieses modernen "Mythos" berühren.

Hans-Jürgen Lange: Im Zeichen der Schwarzen Sonne (1)
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Die meisten Verwender und Käufer der "Schwarze Sonne" wissen wenig über die Herkunft und Symbolik. Nicht umsonst gehen im Internet bei eBay kaum 20 Seiten Kopierpapier über die Thematik zu erstaunlichen Preisen weg. Der Begriff hat allerdings eine Vergangenheit, die bis ins späte Mittelalter zurückreicht, zumindest als "sol niger" wird die "Schwarze Sonne" in der Symbolik der Alchemisten genannt(2), dort steht sie zusammen mit dem Raben für "Putrefactio", den Prozess der Verwesung und Fäulnis(3). Aus ihr entsteht "Nigredo", das schwärzeste Schwarz. Diese Schwärze wird bei vielen Alchemisten als erste Stufe betrachtet, mit der das große Werk beginnt, an dessen Ende neu geschaffenes Gold steht.

In dem kosmologischen Zyklus des Robert Fludd (1574 - 1637) stellt der Philosoph das erste Überlicht als Schwärze dar (4). Eine ähnliche Vorstellung, in der abstraktes, absolutes Licht Finsternis ist, kennen in der Neuzeit auch die Theosophen (5). Allerdings wird man den Begriff "Schwarze Sonne" weder bei Fludd noch in dem Hauptwerk der Theosophen, der "Geheimlehre" von Helena Petrova Blavatsky finden.

Um die Herkunft der "Schwarze Sonne" abzuleiten, ziehen manche Autoren(6) Parallelen zu einer mystischen Zentralsonne, die in der Tat von Blavatsky genannt wird und der Peryt Shou 1910 eine seiner esoterischen Kleinschriften widmete(7).

Als konkreter Begriff wird die "Schwarze Sonne" erst nach dem Zweiten Weltkrieg bei Rudolf J. Mund genannt. Der Österreicher Mund war nach Lanz von Liebenfels, dem Gründer des "Orden vom Neuen Tempel" (O.N.T.), das letzte Oberhaupt dieses Ordens, der ein rassisch und völkisch geprägtes Christentum vertrat. In den 50er Jahren korrespondierte Mund mit damals noch lebenden Zeitzeugen und sammelte Material über vermeintliche geheimen Strömungen. Dabei war er in fast kindlicher Weise gläubig.

Zusammen mit seinem späteren Verleger Wilhelm Landig und einem Wiener "Kryptologen" Ing. Erich Halik(8) forschte Rudolf J. Mund nach einem "geheimen Zentrum"(9). Dieses von ihm als "blaue Insel" bezeichnete Zentrum vermutet die Gruppe im Erdinneren unter der Arktis und man versuchte sogar auf "metaphysische Wege" Kontakte zu knüpfen. Später verarbeitet Wilhelm Landig diese Zusammenarbeit in seiner umfangreichen "Thule"-Trilogie. Auf Grund dieser Bestrebungen und der nachfolgenden Veröffentlichungen kann man davon ausgehen, dass in der Gruppe wesentliche Aussagen des "esoterischen Hitlerismus" entstanden, eine Wortschöpfung, die allerdings der Chilene Miguel Serrano prägte.

Ebenfalls wegbereitend für die angenommene Verbindung von Okkultismus und Nationalsozialismus waren die Spekulationen der französischen Autoren Louis Pauwels und Jacques Bergier, die sehr erfolgreich 1960 in Frankreich unter dem Titel "Morgen der Magier" und in Deutschland als "Aufbruch ins dritte Jahrtausend"(10) unter die Leute gebracht wurden. Die "Schwarze Sonne" wird in dem Buch mit keiner Zeile erwähnt, obwohl die Autoren durchblicken lassen, dass ihnen für das "Werk" geheime Informationsquellen zur Verfügung standen.

Den Begriff "Schwarze Sonne" nennt erst wieder der französische "Däniken" Robert Charroux in seinem Buch "Verratene Geheimnisse". In dem Kapitel "Die Goldene Sonne und die Schwarze Sonne" schreibt er: „Der Plan Friedrichs II., der sich mit dem intensiven Machtstreben eingeweihter Kreise deckte, wurde von den Tempelherrn fortgesetzt. Die besorgte Christenheit setzte sich gegen sie brutal zur Wehr, und im Jahre 1307 vernichtete König Phillipp IV., der Schöne, von Frankreich und der von ihm abhängige Papst Clemens V., den Orden, dem es jedoch gelang, im verborgenen fortzubestehen (...) so entstand einige Jahrhunderte später im Zeichen der Toleranz und der Universalreligion (-philosophie) die Freimaurerei. (...) In der Esoterik hat dieser Plan einen symbolischen Namen: die goldene Sonne. Parallel dazu waren andere Ritterorden, insbesondere der Deutsche Ritterorden, seit dem Mittelalter im Geheimen tätig, doch waren sie von rastlosem Machtstreben besessen und standen im Dienst einer immer mehr im Verfall begriffenen Wahrheit: der Schwarzen Sonne, deren Grundidee Friedrich II. von Hohenstaufen vielleicht im Castel del Monte konzipiert hatte. Die Tätigkeit der Schwarzen Sonne setzt sich auf gefährlichen Irrwegen unter den deutschen Volkstumsgruppen fort, deren traditionsbewußte Anhänger fest davon überzeugt sind, dass es die Sendung der germanischen Rasse sei, die weiße Kultur zu retten. In diesem Sinne beginnt auch die Gralssuche von Neuem: die Suche nach dem Gral der Hyperboreer, nach dem Gral der weißen Rasse, die die Welt beherrschen will..."(11) Dass der Autor Charroux hier sensationslüstern, wie seine Vorgänger Pauwels und Bergier ebenfalls ohne Belege, versucht, den Nationalsozialismus mit geheimen, okkulten Strömungen zu verbinden, macht diese spekulativen Gedankenspielereien nicht gerade wahrer, was ernsthafte historische Arbeiten belegen(12).

Die heutige Verbreitung des Begriffs "Schwarze Sonne" geht recht eindeutig auf die Veröffentlichungen der befreundeten und ehemaligen SS-Männer Rudolf J. Mund und Wilhelm Landig zurück, wobei die Ausformung des "esoterischen Hitlerismus" historische Tatsachen überspielt und eine ideale Rechtfertigung für fast alles bietet. Gleichzeitig darf man nicht übersehen, dass die beiden Autoren damit auch eine esoterische Verklärung ihrer eigenen Biografien schufen(13).
Dass der Schöpfer des "esoterischen Hitlerismus", Miguel Serrano, in seinem Hauptwerk "Das goldene Band" die "Schwarze Sonne" eher beiläufig nennt(14), ist ein weiterer Anhaltspunkt dafür, dass Mund und Landig die ursprüngliche Quelle des heutigen Begriffs "Schwarze Sonne" sind.

Entwicklung und Bedeutungswandel der "Schwarze Sonne" sind gerade in Wilhelm Landigs Romanen "Götzen gegen Thule" (1971), "Wolfszeit um Thule" (1980) und "Rebellen für Thule" (1991) überdeutlich(15).

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In "Götzen gegen Thule" ist es nicht viel mehr als ein schwarzer Punkt, das Hoheitszeichen der "Mitternachtsjapaner". Hier seien aus dem Buch nur folgende Beispiele genannt: „Schwarzer Punkt steht für die ‚Sol nigra' der Alchemie: die Schwarze Sonne" (S. 137). Und: „Die Rote Sonne und die Schwarze Sonne dienen dem gleichen Herrn" (S. 160).

Neun Jahre später, in "Wolfszeit um Thule", schreibt Landig schon anderes, was an zwei Beispielen ausführlich zitiert werden soll. Auf Seite 65: „Allein das Weiße, die kommende Weiße Sonne, sol invictus, die unbesiegbare, muss vom theonischen Prinzip her obenan bleiben. Diese weiße Sonne wird das spätere Symbol, das der jetzt noch gültigen Schwarzen Sonne, das Zeichen unserer militärischen Potenz, folgen wird."
Und auf den Seiten 354-355: „Während die Lichtsonne der Erde Helligkeit und Wärme spendet und Trägerin des Lebens ist, steht Ultrarot und Ultraviolett als unsichtbares Licht daneben. Dieses unsichtbare Licht verkörpert das kosmische Hell. Es ist die Lichtquelle der Weisheit und Strahl des einen Großen, dessen Wille alles lenkt, die Quelle, was wir nicht sehen, aber unsere innere Stimme hören. Der tiefdunkle Purpur, die eigentliche Farbe der schwarzen Sonne(16), ist deshalb nicht lichtlos, sondern das die Welt durchdringende Helle, das den Wissenden leuchtet. Nach einer uralten germanischen Überlieferung ist Gott allmächtig, unsichtbar. Hier wird die unsichtbare Allmacht klar ausgedrückt. Das vom menschlichen Auge erfasste Licht ist materiell. Es ist jedoch gleichzeitig der Schatten des unsichtbaren geistigen Lichtes und Feuers, von dem ein kleiner Funken noch in der Wolfszeit um Thule glüht und einer neuen Entfachung harrt. Die Tagessonne war nach Vorstellungen der Alten ein Symbol von der unsichtbaren Gegensonne, dem Purpur von Geist und Wissen. Hier gilt kein Dunkel des Bösen. Die Schwarze Sonne ist das Zeichen der unsichtbaren Gottheit, die über dem materiellen Goldschein des Tageslichtes steht, nachdem die Goldene Sonne der Atlanter von den Dienern des Mammons und der Freimaurerei usurpiert wurde. Die tiefdunkle Purpurscheibe steht für die Vollstreckung des göttlichen Willens und Gesetzes gegen die anmaßende Macht des Goldes und seiner Herrn und Hörigen. Da die Farbe Weiß die Summe aller übrigen Farben materiellen Ursprungs ist, kommt man zwangsläufig zur Nichtfarbe, zur Antimaterie und damit zum Göttlichen. Der Kreis ist bereits seit der Megalithzeit mit der Hochreligion von einem Höchsten Wesen das Symbol für die unfassbare, ungeoffenbarte Gottheit, wie dies schon die Steinritzungen von Bohuslän und anderen zeigen. Gefüllt mit dem dunklen Purpur des geheimen Wissens wurde er zur schwarzen Ronde, die noch kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges auf Kampfflugzeugen der Schutzstaffeln gesehen wurde. Und der tiefste Sinn der schwarzen Sonne: Sie leuchtet im wahrsten Sinne des Wortes einem Reich, in dem diese Sonne nie untergehen kann!"

In der Chronologie folgt nun die Vereinigung des Begriffs "Schwarze Sonne" mit dem "Sinnbild" aus dem Nordturm der Wewelsburg. Denn erst durch diese Zusammenführung entstand der heutige "Mythos" der "Schwarzen Sonne", der sich 1991 mit der Erstauflage des Buches "Die schwarze Sonne von Tashi Lhunpo"(17) vollzog, das ein unbekannt gebliebener Autor unter dem Pseudonym Russell McCloud veröffentlichte - wie es heißt, ein Österreicher (sic! 18). Die Geburtsstunde des "Mythos" zeigt sich schon im Innentitel, wo zum ersten Mal in der Literatur Zeichen und Begriff zusammen erscheinen.

Die Handlung des Romans ist schnell erzählt: Die Weltöffentlichkeit wird durch eine Mordserie in der globalen Hochfinanz erschüttert. Ein Journalist will die Ereignisse aufklären und wird von dem Strudel mitgerissen. Verbindendes Element zwischen allen Morden ist ein zwölfspeichiges Sonnenrad, das den Leichen eingebrannt wurde und dessen Pendant der Journalist in der Wewelsburg findet. Das Sonnenrad, das der Journalist "Schwarze Sonne" nennt, entpuppt sich schließlich als das Symbol einer mystischen Vereinigung ehemaliger SS-Männer, die mit dem geheimnisvollen Zentrum Agharti einen Bund geschlossen haben. Nach dem "Lexikon des Geheimwissens" von Horst E. Miers ist „Agartha (assyro-chald.; tibet. auch: Agarthi, Agarti) = Erde, der ind. Name der unterirdischen Stadt der unsterblichen geistigen Führer, wo tantrische, magische und symbolische Liebe gelehrt werden, teils auch als Shamballah bekannt. (...) Aus dieser Legende stammen alle Bezugnahmen der verschiedenen Okkult-Gruppen, teils unter dem Namen Shamballah statt A., teils auch A. und Shamballah parallel oder als Gegensätze."(19)

In dem Buch spielt auch die Vermischung von drei wirklichen Mythen eine große Rolle, es sind: Platons Atlantis-Erzählung, die sagenumwobene Insel Thule von Seneca und Hekataios Legende von Hyperboreer im hohen Norden. Der Grund, warum diese Dinge mit SS in Verbindung gebracht werden, ist die sogenannte(20) SS-Tibet-Expedition 1938/39. Dem SS-Mann und Ornithologen Dr. Ernst Schäfer wird dabei meist ein okkulter Auftrag angedichtet, für den es auch durch die Aussagen des noch lebenden Expeditionsteilnehmer Dr. Bruno Beger keinerlei Hinweise gibt. Auf meine Frage, warum die damalige Tibetexpedition immer wieder für okkulte Spekulationen benutzt wird, antwortete Dr. Beger in einem persönlichen Gespräch, dass derartige Konstruktionen und Gedanken „reines Wunschdenken" seien und dass man es als ein menschliches "Erbe aus animistischer Vorzeit" betrachten könne.

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Der blutige Showdown des Krimis um die "Schwarze Sonne" findet in der "Krypta" der Wewelsburg statt. Dort wollen die Männer Aghartis ein Ritual mit einem geheimnisvollen "Speer des Schicksals" vollziehen, um den Lauf der Geschichte zu ändern: "Seine [d. i. des Speers] Kraft würde Zeugung und Tod zugleich bewirken. Seine Kraft würde der Schwarzen Sonne den Odem des Lebens einhauchen und eine neue Zeit erwecken." Damit greift der unerkannte Autor ein "Highlight" der spekulativen Literatur auf, das Buch des Engländers Ravencroft "Der Speer des Schicksals"(21). Darüber hinaus lässt "Die Schwarze Sonne von Tashi Lhunpo" alte, anscheinend immer wieder aktuelle Verschwörungstheorien zutage treten, so gesehen benutzt das Buch alte Klischees. Auf dem Schutzumschlag heißt es: "(...) mehr als nur ein Roman. Für den, der es zu deuten versteht, wird nichts mehr so sein, wie es einmal war. Dafür sorgen die intensiven Recherchen des Autors über die in der Politik wirkenden Geheimgesellschaften." Damit wird natürlich ein Anspruch auf Realität erhoben - aber man ist sicher kein schlechter Mensch, wenn man an dieser Stelle an Marketing denkt.

Ein Jahr später verwendet das Autorenteam Norbert Jürgen Ratthofer und Ralf Ettl die "Schwarze Sonne" in ihren Schriften(22), um die selbst erfundenen "Herren vom Schwarzen Stein" aufzuladen, man beachte wieder das zweifache S in den Anfangsbuchstaben, womit eine geheimnisvolle Nähe zur SS angedeutet werden soll. Natürlich werden in dem Geschreibe des Duos Reichsdeutsche Flugscheiben und eine bereits 1922 erfundene "Jenseitsflugmaschine" vorgeführt. In ihrem nachfolgenden Video "Die Geheimnisse des III. Reichs" gibt es weitere selbstgestrickte Enthüllungen. Dort wird eine fiktive Organisation "Schwarze Sonne" genannt, aus der nach der sumerischen Privatmythologie der Autoren das III. Reich hervorgegangen sein soll. Im "Off-Ton" ihrer Pseudodokumentation heißt es: „Der unbesiegbare Kraftquell war für sie die schwarze Sonne. Unendlich strahlt ihr Licht, das menschliche Auge kann sie nicht sehen und doch ist sie da. Wie die helle Sonne des Tages nach außen hin leuchtet, so strahlt die dunkle Sonne in das Innere des Menschen hinein. Durch sie leuchtet der Gottheit Licht." Nach den Autoren, von denen einer als Werbetexter arbeitet, soll die "Schwarze Sonne" für einen nie existenten, inneren Zirkel der SS stehen. Bezeichnenderweise wird am Ende des Films eine Adresse für "Fanpost und Sponsoren" angegeben - erstaunlich, dass solcherlei Schabernack tatsächlich ernst genommen und weitergetragen wird.

Norbert Jürgen Ratthofer und Ralf Ettl sind wahrscheinlich auch die Gründer des Wiener "Tempelhof" - Societas Templi Marcioni, A-Wien, Postfach 32, Tempelhof(23). Die Grundlagen ihrer babylonischen Privatmythologie beziehen sich auf die heute unbekannten Arbeiten von Friedrich Delitzsch(24).Diesen Trick, unbekannte oder seltene Bücher zum Ausgangspunkt von spekulativen Überarbeitungen zu machen, nutzte auch der schon genannte Trevor Ravenscroft für seine Arbeiten mit dem Buch "Weltgeschichte im Licht des heiligen Gral" von Dr. Walter Johannes Stein. Da die Mythen von Ratthofer und Ettl auf dem geheimen Wirken der "Thule-Gesellschaft" und einer noch unbekannten "Vril"-Energie basieren, sind zu diesen Themen zwei Bücher besonders zu empfehlen, weil sie die Quellen dieser phantastischen Mutmaßungen untersuchen und klarstellen: Detlev Rose, "Die Thule-Gesellschaft", Tübingen 1994 und Peter Bahn und Heiner Gehring, "Der Vril-Mythos", Düsseldorf 1997. Beide Titel zeigen deutlich, dass die historische Wahrheit anders aussieht als die Schwärmer es gerne hätten. Dass einer vom anderen abschreibt, zeigt auch der bekannte Revisionist Ernst Zündel, der in seinem Buch "Hitler am Südpol"(25) die Abbildungen der SS-Ufos von Ratthoferund Ettl übernimmt. Mit Hitlers neuen Lebensraum ist bei Zündel natürlich "die hohle Erde" gemeint, dessen Zugang sich am Südpol befinden soll.

Der Vollständigkeit halber sei hier noch ein weiter Österreicher, G. Petak (Pseudonym Kadmon), genannt, der neben seinen zweisprachigen Kleinschriften auf Fotokopierbasis zwischen 1992 und 1994 die "Schwarze Sonne" bei der Vertonung von Karl Maria Wiliguts Gedichtszyklus "Gotos=Kalanda" verwendete. - Wiligut in der SS als Weisthor geführt, wurde bekannt als "Himmlers Rasputin"(26). Die CD-Hülle zeigt die "Schwarze Sonne", die sich als grafische Umsetzung auf der Disk wiederholt. Nach Kadmon ist dies ein ganz wesentliches Symbol, das Wiligut/Weisthor schuf, was aber (wie vieles andere aus der Werkstatt des Künstlers) unbewiesen bleibt. Allerdings muß man anmerken, dass er seine schriftlichen Fehlkonstruktionen nicht weiter publiziert. In einem Interview sagte er: „Viele Hefte sind nicht mehr erhältlich; seit den eingehenden Studien von Hans-Jürgen Lange zu Otto Rahn und Karl Maria Wiligut sind meine Schriften nicht mehr notwendig." Da bleibt mir nur noch zu sagen „Danke für die Blumen" (27).

Als Sahnehäubchen ist nur noch ein letztes Buch zu nennen: „Die Schwarze Sonne. Montauks Nazi-Tibet-Verbindung" von Peter Moon. Das 1999 erschienene Buch greift jeden noch so großen Schwachsinn beherzt auf. "Die Herren von Schwarzen Stein" genauso wie das erfundene Medium Maria Orsic, das ebenfalls aus der schreibenden Hexenküche von Ratthofer und Ettl stammt, gefolgt von den Lügereien eines Christian Bernadac zu Otto Rahn. Das Buch ist ein Paradebeispiel zum gegenseitigen Abschreiben von hanebüchenem Unsinn. Sollten Bücherverbrennungen wieder Mode werden, bin ich versucht, diesen aus dem amerikanischen übersetzten Schund eigenhändig den Flammen zu übergeben. Man verzeihe mir an dieser Stelle die kleine Intoleranz.

Mein kleiner verknappter Exkurs zur "Schwarze Sonne" zeigt, dass der "Mythos" konstruiert ist und über die Realität hinweg täuscht. Bei den Baumaßnahmen an der Wewelsburg zwischen 1939/42, der Nationalsozialismus war gerade auf dem Höhepunkt seiner Macht, hat sicher niemand daran gedacht, das gerade geschaffene "Sinnbild" als ein Zeichen des Übergangs zu sehen. So erscheinen die heutigen Deutungen zu der "Schwarzen Sonne" aufgesetzt und unrichtig. Treffender ist sicher die Erklärung, die der SS-Führer Walter Blachetta seinem "Buch der deutschen Sinnzeichen"(28) zu einen zwölfspeichigen Rad nennt: "Zeichen der Vollendung (...) ein für die Schutzstaffel offenbar 'heiliges' Symbol, das sich im germanischen Götterhimmel, in Tierkreiszeichen sowie in anderen 'arischen' Ordensgemeinschaften widerspiegelt, ein Sinnbild für höhere Ordnungen, die die SS wieder auf der Erde herstellen sollte."(29)

Bei der Zahl Zwölf drängen sich Assoziationen zu der Tafelrunde des König Artus auf oder die Parallele zu dem Deutschritterorden der Marienburg mit seinem leitenden Konvent aus zwölf Rittern. Interessanterweise erzählt die Edda von einer Burg in der "Mitte der Welt", in der zwölf Götter über das Schicksal der Menschen walten. Dies scheint bei der Wahl des Zeichens genauso beabsichtigt, wie das "Mitschwingen" der gesamten Symbolik, die in der Zahl Zwölf verborgen liegt(30). Selbst in anderen Räumen der Wewelsburg folgt die Gestaltung einem Zahlenkanon, deren grundlegendes Muster die Zahl Vier oder ein Mehrfaches davon ist(31).

Wichtig ist noch, dass das Zeichen der "Schwarze Sonne" historische Wurzeln besitzt. In der damaligen Literatur über die Alemannischen Zierscheiben finden sich Abbildungen, die der "Schwarze Sonne" verblüffend ähneln. So in Jörg Lechler "Vom Hakenkreuz. Die Geschichte eines Symbols", Leipzig 1934, S.20. Und in Frederick Adama van Scheltema "Die deutsche Volkskunst und ihre Beziehungen zur germanischen Vorzeit", Leipzig 1938. Die Zierscheibe, die Scheltema im Bildteil seines Buches auf Seite 46 abbildet, wurde in Fützen bei Baden gefunden. Dass diese Art der Darstellung im NS virulent war, zeigt auch die Deckenausschmückung einer Bunkeranlage, die sich unter dem Bismarckdenkmal in Hamburg befindet.

Im Augenblick durchläuft die "Schwarze Sonne" in verschiedenen Gruppierungen die gleichen Metamorphosen wie das ebenfalls damals geschaffene Symbol der "Irminsul", das von Himmlers Ahnenerbe bis hin zu der Nachkriegsgemeinschaft "Artglaube-Treuekreis Irminsul" führt(32). So wird die "Schwarze Sonne" heute in bestimmten Kreisen als Zeichen des "mystischen und elitären Deutschland" gesehen und als "Erkennungszeichen geistesverwandter Zeitgenossen" verwendet.

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Abschließend noch etwas, das auch zu dem neuen "Mythos" um die "Schwarze Sonne" gehört - "Der Ruf nach Freiheit", Nr. IV, Herbst 2001 gab das Interview eines "Irminsgläubigen" wieder, der das schöne Pseudonym Targaz Ansgisell von Tannenburg nutzt und die Erstausgabe meines "Weisthor" Buches als Machwerk bezeichnet. Soweit so gut, nicht so gut ist, dass er im gleichen Atemzug behauptet, dass sich bei ihm Beweise häufen, die für die schwarzmagischen Fähigkeiten des Wiligut/Weisthor sprechen und seine Realität als Überlieferungsträger bestätigen; wir erinnern uns, „Himmlers Rasputin" wurde ja schon einmal als Schöpfer der "Schwarze Sonne" vereinnahmt. Solche vollmundigen Lippenbekenntnisse sind nichts anderes als heisse Luft. Wie gerne würde ich von solch nachprüfbaren Belege hören, denn achtjährige Recherchen und neueren Nachforschungen in Salzburg und Wien zeigen anderes: einen Wiligut/Weisthor, der im Fahrwasser von Heinrich Himmler ein germanisches „Kristentum" um einen dreimal gekreuzigten „Baldr-Krestos" kreierte, einen Mann, der mit diversen Lügengeschichten den kleinen Gernegroß spielte. Dies und anderes werde ich in der erweiterten Neuauflage meiner „Weisthor" Biografie publizieren.

Auf der anderen Seite ist es aber so, dass gerade diejenigen, die im Glashaus sitzen, besser nicht mit Steinen werfen sollten. Dass die "Irminsgläubigen" mit daran werkeln, die "Schwarze Sonne" als "moderne" Mythologie zu etablieren, zeigt auch das Internet, ganz ganz vorn liegt da der "Schwartze Orden von Luzifer"(33), dem auch Targaz Ansgisell von Tannenburg als dienender Bruder angehört. Und das beschränkt sich nicht nur auf das Bild des Oberhaupts Satorius mit umgehängter "Schwarze Sonne"(34). Dabei sind die Grundlagen des Ordens genau genommen geklaut, das Satanische kommt von der "Church of Satan" und dem "Order of the Trapezoid", beides Schöpfungen unserer amerikanischen "Freunde"; das "magisch Irminische" aus Archivdokumenten von und über Wiligut/Weisthor. Amüsanterweise bezog der Ordensgründer diese Unterlagen und sein "Geheimwissen" aus meinem Bestand, so bin ich ohne eigenes Wissen Mitbegründer eines "satanischen irminschen" Ordens geworden. In den frühen Ordensunterlagen gab es sogar entsprechende Kredits für mich.

Damals (ohne Wissen um seine Absichten) empfahl ich Satorius die Quelle dieser Dokumente aufzusuchen, denn es gibt keinen noch lebenden oder geheimnisvollen "Überlieferungsträger" auf den er sich heute so gerne beruft. Die Dokumente finden sich im Nachlaß von Emil Rüdiger, den Manfred Graf Keyserling besitzt und betreut; aufmerksame Leser meines "Weisthor" werden in dem Buch sogar die Postanschrift des Philosophen finden. Da ich mit dem alten Herrn in regelmäßigen Kontakt stehe, weiß ich, dass sich Satorius einen persönlichen Besuch gespart hat.

An anderer Stelle werde ich folgende Buchkritik zum Hauptwerk der "völkischen Satanisten" veröffentlichen: Satorius & Zorn, Flagg T.35 "Das Totenkopf Grimoire", Manuskriptdruck, ohne Ortsangabe, Schweiz 2000/2001. Dieses Manuskript ist nicht zu kaufen, denn es sind die internen Unterlagen vom "Schwartzen Orden von Luzifer". Man erhält es im okkulten "Untergrund" oder als "Arier in der Kette der dienenden Brüder"(36) bzw. als frisch aufgenommenes Ordensmitglied für ca. 30 Euro. Um es kurz zu machen: Der Beitritt lohnt nicht. Die Schrift möchte allzu gern aus Wiligut/Weisthor einen praktizierenden Schwarzmagier machen. Als "Beweis" wird die Fernseh-Magierin Ulla von Bernus genannt(37). Als junger Mann sah ich eine Sendung, in der sie allen Interessierten anbot, für 10 000 Mark magische Totesrituale abzuhalten; im hohen Alter konvertierte die Satanspriesterin zum christlichen Glauben und starb, wie es heißt in einem christlichen Hospiz.

Bei Wiligut/Weisthor und Otto Rahn, der mit von der Partie ist, stützt sich der Text der Satanisten hauptsächlich auf meine Bücher; dies ist bei Wiligut/Weisthor relativ durchsichtig, da er neben den Runenzeichnungen auch einen meiner Flüchtigkeitsfehler übernimmt: Frau Winckler-Dechend schreibt sich halt mit "c" und nicht ohne. Eine weitere Auseinandersetzung mit den kindlich zusammengebastelten "Tatsachen" des Textes möchte ich mir ersparen. Nur eine Kleinigkeit: Auch für Satorius gibt es bei der deutschen Frakturschrift nur ein scharfes "S" - eigentlich schade bei einer "arischen Ausrichtung".

Was andere unveröffentlichte Dokumente um Wiligut/Weisthor angeht, so kaufte Satorius diese nachweislich erst 2000 über eBay bei mir, insofern ist es unrichtig, dass er sich jahrelang und intensiv mit Wiligut/Weisthors "Urreligion" beschäftigte, da ihm bis auf Munds Buch schlicht und einfach die Unterlagen fehlten. Da Wirkung und Wissen nicht unbedingt etwas miteinander zu tun haben, sucht Satorius die Nähe der Medien, was seine Auftritte im Schweizer Fernsehen belegen(38), peinlich wird es allerdings wenn man sich derart unvorbereitet einer Talkrunde stellt. Peinlich ist auch, dass die Programmmacher von Tele24 selbst so wenig wissen. Bei einem mitgefilmten satanischen Ritual in einer Burgruine, vollzieht Satorius das Kasperletheater ganz nach den Platz sparenden amerikanischen Gepflogenheiten der "Church of Satan", also ohne magischen Kreis. Dazu singen die Ritter Luzifers. Doch was singen die gerüsteten und behelmten Ritter mit Fackeln und Schweizer Flaggen? Es ist ein "Liedlein" aus dem deutschen SS Liederbuch! Das wäre doch ein guter Aufhänger für Moloch Fernseh gewesen!

Fakten sind angesagt, Wissen statt Glauben, das ist etwas, das sich alle auf die "Fahnen" schreiben sollten. An dieser Stelle ist es sicher notwendig meinen eigenen Standpunkt zu beschreiben - ich halte es mit dem in der DDR geborenen Dichter Rolf Schilling, dessen Essays ich vorbehaltlos empfehlen kann(39): "Wir erweisen Adolf Hitler zuviel Ehre, wenn wir ihn zum Universal-Erben und Allein-Eigentümer des deutschen Mythos (...) erklären. Der Adler, die Schlange, der Gral, Wotans Speer und Siegfrieds Schwert, die Queste und der Echsen-Stein kommen von weit her und bleiben fruchtbar für künftige Zeiten, fruchtbar vor allem für den Gesang."(40)

1 Karl Hüser, Wewelsburg 1933 bis 1945, Kult- und Terrorstätte der SS, Paderborn 1982, S. 59
2 Stoltzenberg, Daniel: Chemisches Lustgärtlein, Franckfurt, Jennis 1624 - Reprint Darmstadt 1987. Dazu auch: C. G. Jung, Psychologie und Alchemie, Freiburg im Breisgau 1980
3 In der Literatur über alchemistische Verfahren und Innere Alchemie finden sich dazu häufig Hinweise zur "Putrefactio". In diesem Zusammenhang seien nur folgende Bücher genannt: Evola. Julius: Die Hermetische Tradition. Von der alchemistischen Umwandlung der Metalle und des Menschen in Gold. Interlaken 1989. S.133-138. - Evola, Julius/Gruppe von UR: Grundlegung der Initiation. Magie als Wissenschaft vom Ich. Band I. Interlaken 1998, S. 67- 72 in dem Aufsatz von Abraxas "Drei Wege".
4 Erstes Licht in: Robert Fludd: Utriusque Cosmi Maioris scilicet et Minoris Metaphysica, Physica Atque Technica Historia... Thomas Primus S. 29. Oppenheim (Johann Theodore de Bry) 1617.
5 Blavatsky, Helena Petrova : Die Geheimlehre, Anthropogenesis. Den Haag (Reprint o. Jahresangabe), S.41
6 Sünner, Rüdiger: Schwarze Sonne. Entfesselung und Mißbrauch der Mythen in Nationalsozialismus und rechter Esoterik. Freiburg, Basel, Wien 1999, S.146-147
7 Eine Zusammenfassung der unterschiedlichen Vorstellungen findet sich in "sol invictus" Folge 2, Mitternacht, FBK, Andreas Szalay, Postfach 1238, 68544 Ilvesheim
8 Noch 1967 verdiente Erich Halik sein Geld als Ufo-Forscher und Konsulent für Wehrtechnik. Quelle: http://www.alien.de/cenap/chronicles/560er.htm
9 Mund, Rudolf J.: "Vom Mythos der schwarzen Sonne", erschienen in "Das andere Kreuz", als Manuskript für einen begrenzten Freundeskreis vervielfältigt, Selbstverlag undatiert. In dieser Schrift erwähnt Mund das Motivs der "Schwarzen Sonne" schon 1954, aber auch er macht dazu keine nähere und überprüfbare Angaben.
10 Pauwels, Louis und Bergier, Jacques : Aufbruch ins dritte Jahrtausend, Bern/Stuttgart 1962
11 Charroux, Robert: Verratene Geheimnisse, Berlin/München/Wien 1980, S. 233-234
12 Hakl, Hans Thomas: "Nationalsozialismus und Okkultismus", die Arbeit wurde in "Gnosis" beim Verlag AAGW, Lothar von Kübelstr. 1, 76547 Sinzheim in den Ausgaben Jan./April/Jul. 1997 veröffentlicht und ein weiteres Mal als "Vorwort" in: Nicholas Goodrick-Clark, Die okkulten Wurzeln des Nationalsozialismus, Graz, Stuttgart 1997
13 Dazu: Hans-Jürgen Lange, Weisthor. Himmlers Rasputin und seine Erben. Engerda 1998 und Ders., Otto Rahn und die Suche nach dem Gral. Biografie und Quellen. Engerda 1999
14 Miguel Serrano, Das goldene Band, Wetter 1987, S. 51: "Das was wir für die Sonne halten, sei nichts weiter als ein Widerschein, ein Reflex des wirklichen Gestirns (wie etwa die Gelbe Sonne, welche die Schwarze Sonne verdeckt und diese wiederum den Grünen Strahl.)"
Dazu Godwin, Joscelyn: Arktos. The polar Myth, Kempten, Illinios 1996, S. 71 mit einem Serrano Zitat: „Ich glaube, das das arische, hyperboreische Blut nicht "das Licht" der goldenen Sonne ist, nicht "das Licht" einer galaktischen Sonne sondern einer Schwarzen Sonne vom grünen Strahl."
15 Landig, Wilhelm: Götzen gegen Thule, Hannover 1971. S.134, 137, 160, 163 &171 Landig, Wilhelm: Wolfszeit um Thule, Wien 1980, S. 31, 65,184, 354-355, 464ff, 468-471 & 480
16 Wie schon erwähnt ist das "Sinnbild" im Nordturm der Wewelsburg dunkelgrün.
17 McCloud, Russell, Die schwarze Sonne von Tashi Lhunpo, Vilsbiburg 1991
18 Lanz von Liebenfels, Guido von List, Wiligut/Weisthor, Adolf Hitler alles Österreicher, die Liste liesse sich noch verlängern. Der Österreicher August M. Knoll schrieb: " Der Nationalsozialismus ist jene Bewegung, die das preußische Schwert der österreichischen Narretei zur Verfung gestellt hat (Daim, Wilfried, Der Mann der Hitler die Ideen gab, Wiesbaden o. D. , S. 7)
19 In Deutschland erstmalig verbreitet durch das Buch von: Dr. Ferdinand Ossendowski, Tiere, Menschen und Götter. Frankfurt 1923
20 Himmler bezahlte nur die Rückfahrkosten, was ihm das Recht gab dieser Forschungsreise das "Etikett" aufzukleben, Schäfer brachte durch die Kontakte seines Vaters zur deutschen Industrie den überwiegenden Teil der Kosten selbst auf.
21 Ravenscroft, Trevor: Der Speer des Schicksals, Zug/Schweiz 1974
22 Ratthofer, Norbert Jürgen/Ettl, Ralf : Das Vril-Projekt, Selbstverlag 1992. Auch hier taucht die "Schwarze Sonne" als Zeichen und Begriff auf. (Seite 1 und 22)
23 Mittlerweile sicher ein toter Briefkasten.
24 Delitzsch, Friedrich: Babel und Bibel. Ein Vortrag. Leipzig 1903.
Delitzsch, Friedrich: Babel und Bibel. Zweiter Vortrag. Leipzig 1903.
Delitzsch, Friedrich: Babel und Bibel. Ein Rückblick und Ausblick. Leipzig 1904.
Delitzsch, Friedrich: Babel und Bibel. Dritter Schluss-Vortrag. Stuttgart 1905.
25 Zündel, Ernst. Hitler am Südpol, Samisdat, Toronto, Canada, undatiert
26 Dazu: Hans-Jürgen Lange, Weisthor. Himmlers Rasputin und seine Erben. Engerda 1998. Eine überarbeitete und erweiterte Neuauflage erscheint im Arun Verlag.
27 Der Ruf nach Freiheit 4/2001, S. 17
28 Blachetta, Walther. Das Buch der deutschen Sinnzeichen. Berlin. 1941
29 Rüdiger Sünner, Schwarze Sonne, Freiburg im Breisgau 1999, S. 107
30 Franz Carl Endres/Annemarie Schimmel, Das Mysterium der Zahl, München 1984
31 Auf den raren Fotografien der nicht mehr vorhandenen Innenausbauten läßt sich diese Gestaltung selbst an den Einrichtungsgegenständen gut erkennen, siehe: Stuart Russell/Jost W. Schneider: Heinrich Himmlers Burg. Das weltanschauliche Zentrum der SS, Essen 1989
32 Weißmann, Karl Heinz: Irminsul und großer Wagen - in einer Festschrift für Ellic Howe: Wege und Abwege. Beiträge zur europäischen Geistesgeschichte der Neuzeit. Freiburg i. Br. 1993, S. 247- 260
33 www.schwarzeorden.org
34 Mittlerweile hat Satorius, informiert über diesen Artikel, das entsprechende Bild aus dem Netz genommen.
35 http://www.berserks.de/Satanica/LEFTPATH.HTM Geschrieben von Flagg T. Zorn am 28. Juli 2001 17:57:23: „2 Bemerkungen zuvor: a. es ist nicht die aktuelle Fassung des Textes, enthält somit noch etliche Fehler; b. da ich vor kurzem aus den Rängen des Schwartzen Ordens von Luzifer ausgeschieden bin, kann ich nicht mehr in Anspruch nehmen, für den Orden zu sprechen, insofern denkt Euch einfach die ordensspezifischen Bezüge weg (wenn ich auch stark annehme, daß der SOL nach meinem Austritt nach wie vor auf dieses Fundament bauen wird); c. Ihr dürft mich wieder hassen *g* Der Pfad zur linken Hand - eine indoeuropäische Tradition, Flagg T. Zorn"
36 Satorius & Zorn, Flagg T. : Das Totenkopf Grimoire, Manuskriptdruck, Schweiz 2000/2001, S. 39
37 Ebd. S. 71
38 Zum Beispiel Tele24 in der Schweiz über den Schwartzen Orden von Luzifer, 28. Juli 2001 und 30. Juli 2001
39 Schilling, Rolf: Das Holde Reich. München 1990. Das Buch enthält folgende Essays: 1. Das Holde Reich. Quedlinburger Prolog, 2. Gestalt und Lebenszeit. Ein Zahlenspiel um ernste Dinge, 3. Herbstwacht am Kyffhäuser, 4. Pilz-Paradiese. Ein Streifzug im Unteren Reich, 5. Falken und Falter. West-östliche Flugspiele zwischen Tag und Traum, 6. Questenberg. Fährten im Traum-Harz, 7. Die Siegel Saturns. Ferneres über Zeit, Gestalt und Zahlen-Magie, 8. Der Unsichtbare Gral, 9. Eiche, Quester und Schlange
Schilling, Rolf: Schwarzer Apollon. München 1990. Das Buch enthält folgende Essays: 1. Homo Aureus. Eine morphologische Phantasie, 2. Schwarzer Apollon. Zur Symbolik der Geschichte, 3. Geheimes Deutschland. Eine Elegie, 4. Stier, der sich opfert, Aion, der spielt. Aphorismen zur Dichtung, 5. Himmels-Zeichen. Ihr Wandel, ihr Bestand, 6. Das verweigerte Opfer, 7. Die Traum-Aufgabe. Winke zur magischen Biographie, 8. Das Goldene Vlies. Über classische Haltung, Stil und Tradition.
40 Rüdiger Sünner, Schwarze Sonne, Freiburg im Breisgau 1999, S. 211

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